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Seniorenbeirat Wustrow
Ostseebad Wustrow auf dem Fischland
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eingestellt am 14.05.2019
Von der Halbinsel zur Insel – und ihrer Hansestadt
Am Schwarzen Busch lernten wir im Norden der Insel einen schönen Sandstrand kennen, wurden aber auch an den Untergang der Cap Arkona am 3. Mai 1945 erinnert, der den Tod von etwa 7000 Häftlingen aus dem KZ Neuengamme zur Folge hatte, nur wenige Hundert überlebten, darunter Erwin Geschonneck (1906-2008). Heute gibt es an der Lübecker Bucht an vielen Stellen Gedenkstätten, die an dieses Ereignis und seine Opfer erinnern. Bevor wir im Hafen von Kirchdorf das Schiff nach Wismar bestiegen, sahen wir uns in Timmendorf Strand um, waren am dortigen Hafen und nahmen am Bus dankbar das Kofahl-Mittagsangebot an. Die Überfahrt dauerte etwa eine Stunde, vorbei an der Insel Walfisch, wo die Schwedenzeit noch einmal lebendig wurde, und dem Wrack eines Betonschiffes, das bei seiner Überführung von Ostswine nach Wismar strandete und seit 1960 endgültig auf einer Sandbank vor Redentin liegt, beeindruckte vor allem die neuzeitliche Kulisse der alten Hansestadt: backbords Holzverarbeitung und - verladung, auf der Steuerbordseite die riesige Genting-Schiffsbauhalle, wo derzeit Neubauten für den asiatischen Markt entstehen. Kurz vor dem Anlegen im Alten Hafen begegneten wir noch der „Wissemara“, dem bisher größten Nachbau einer hanseatischen Kogge aus dem 14. Jahrhundert, deren Wrack 1997 vor Timmendorf entdeckt worden war und die deshalb auch als Poeler Kogge bezeichnet wird. Nun folgte noch ein Stadtrundgang, der uns ebenfalls viele interessante Einzelheiten aus der Stadtgeschichte nahebrachte: die Nikolaikirche, die den letzten Krieg gut überstanden hat, ihren Turmhelm aber 1703 bei einem Orkan verlor, die Heiliggeistkirche aus dem 14. Jahrhundert, die als Spitalkirche diente, die Georgenkirche, die wir kurz besichtigten, deren Wiederaufbau nach 1990 allen noch Erinnerung ist, als der Giebel des nördlichen Querhauses eingestürzt war, der den ruinösen Zustand noch dramatisch vergrößerte, der Wiederaufbauwille danach aber auf große nationale und internationale Unterstützung stieß, die Marienkirche, von der heute nur noch der Turm steht und die 1951 aus den Steinen des Pfarrhauses gebaute Bartning-Kirche, wird gegenwärtig über dem Grundriss des ehemaligen Kirchenschiffes als Forum gestaltet, nachdem vor 2 Jahren der Gedanke einer Rekonstruktion aufgegeben worden war. Der Rundgang endete auf dem Markt, einem der größten in Norddeutschland, der von zahlreichen Gebäuden aus der Hansezeit und der Schwedenzeit umstanden ist, den aber die Wasserkunst dominiert, ein Laufbrunnen vom Ende des 16. Jahrhunderts. Die Zeit vor der Rückfahrt wurde unterschiedlich genutzt zu weiteren Stadterkundungen oder -wiederbegegnungen, zum Flanieren und Einkehren, zum Ausruhen im Schatten, zum gegenseitigen Gespräch. Die Sonne hatte sich nur am Morgen bei der Busfahrt zurückgezogen und tat das dann auch wieder bei der Rückreise, da gewitterte es sogar mächtig. Auf dem Fischland war aber alles wieder vorbei. Eine sehr schöne Reise bei sehr schönem Wetter. Wir freuen uns schon heute auf die Herbstfahrt. Gisela Seibt
Abstecher zum Schaugarten der FH Wismar Weiße Pracht Himmelblau... ...- und sonnengelb Angekommen auf der Insel Poel Am Schwarzen Busch Plateau mit Meerblick Gutes Wetter-gute Stimmung Origineller Wegweiser Timmendorf Am Timmendorfer Hafen Hafenansicht Unser Schiff im Hafen von Kirchdorf Schöne Überfahrt Vorbei an Rapsfelder Ankuft in Wismar Am Wismarer Hafen Weltkulturerbestadt Wismar Wismar Wismar Wismar Schiffbauhalle Wismar von oben Wismar von oben Abschied an der Wismarer Wasserkunst Ankuft in Malchow Ankuft in Malchow
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